Eine Zeile des Untertitels
Geschichtliches
Els Pletscher, Bildhauerin, 1908 - 1998
Els Pletscher ist in Schleitheim geboren, hat einen Teil ihrer Kindheit hier verbracht und die Jugendjahre in Schaffhausen, wo sie später am Fronwagplatz in ihrem ersten Atelier als Bildhauerin arbeitete. Diesem Berufswunsch durfte sie allerdings erst nach der Ausbildung zur Kindergärtnerin in St. Gallen nachgehen. Aufenthalte an der Kunstakademie in Paris, die Lehrzeit in einem Bildhaueratelier in Zürich und schliesslich die Ausbildung an der Academia della Porta Romana in Florenz sind die Stationen ihres Werdeganges zur Künstlerin. Italien war denn entstanden die meisten ihrer Werke oberhalb von Fiesole bei Florenz. Kunstpreise erhielt sie in Italien wie in der Schweiz, wo sie auch die letzten Jahre verbrachte, in Montagnola oberhalb von Lugano.
Pletscher Christian * 1822    † 1883 Sohn des Pletscher Michael “Stuben-Michel” und der Ursula, geb. Stamm. Er war zweimal Gemeindepräsident Stamm Barbara * 1825    † 1908 von Thayngen Pletscher Michael * 1849    † 1936 Bezirksgerichtspräsident Oberrichter Wanner Barbara * 1855    †1920 Tochter des Wanner Heinrich, Ochsenwirt, und der Ursula, geb. Stamm Pletscher Christian Heinrich * 1878    † 1952 Rechtsanwalt Stadtpräsident von Schaffhausen Bluntschli Luise * 1884   † 1972 von Zürich
Das Stammhaus der Pletscher-Vorfahren der Künstlerin Els Pletscher war während eingen hundert Jahren das "Haus auf dem Kirchhof", östlich angrenzend an den alten Totengarten (heutiges Haus Graf). Die Pletscher werden erstmals im Jahrzeitrodel der Kirche Schleitheim vom Jahr 1468 erwähnt.
Die Schleitheimer Vorfahren von Els Pletscher
Haus auf dem Kirchhof
Michael Pletscher hatte sieben Geschwister. Davon verheirateten sich vier. Die Familie wohnte im “Kätterlihaus”
Christian Pletscher hatte drei Schwestern: Hedwig, Maria und Frieda. Hedwig heiratete Georg Neck, Reallehrer
Pletscher Margareth Luise * 1919     1942 Heirat mit Jakob Hans Pletscher Elsa * 1908    † 1998 Bildhauerin
De Familie von Els Pletscher wohnte kurze Zeit in der «Villa Aida» und dann für einige Jahre im «Ochsen» (oben). Später zog sie nach Schaffhausen und bezog dieses Haus (unten) in der Ringstrasse.